„In der Wahl seiner Eltern
kann man nicht vorsichtig genug sein.“

Paul Watzlawick, Psychotherapeut, Kommunikationswissenschaftler


Verhütung funktioniert nicht einfach so

Die wirkliche Emanzipation der Frau begann mit der Selbstbestimmung über den eigenen Körper und der Möglichkeit, eine Schwangerschaft zu planen. Obwohl jeder zweite Mann behauptet, er würde eine Pille zur Verhütung nehmen, wenn es eine solche gäbe, ist der Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft in den meisten Fällen noch immer "Frauensache". Viele Paare kümmern sich - trotz der vielfältigen Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung - aber nicht konsequent darum, dass beim Sex wirklich nichts passiert.

Trotz oder gerade wegen der Vielzahl der Methoden - ist die Verhütung für Frauen auch heute nicht unproblematisch. Ungewollt schwanger werden zwar besonders häufig Mädchen unter 18 Jahren. Aber auch ältere Frauen sind oft mit ihrer Verhütungsmethode unzufrieden - insbesondere dann, wenn sie sie über längere Zeit verwenden. Mehr als zwei Drittel aller Frauen hat die Verhütungsmethode bereits mindestens einmal gewechselt, weil sich Bedürfnisse und Wünsche an den persönlichen Empfängnisschutz geändert haben.

Pille und Spirale sind die am häufigsten nachgefragten Verhütungsmmethoden. Allerdings sollte vor der Pillenersteinnahme geprüft sein, ob ein Thromboserisiko vorhanden ist. Frauen, die rauchen, sollten mit der Pille ebenfalls vorsichtig sein. Ein Kondom zum Schutz vor HIV- und Hepatitisviren sowie anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen ist häufig ebenfalls unerläßlich. Für andere Frauen kann die (Hormon)Spirale eine moderne und sichere Alternative sein. Falls Sie die Pille nicht vertragen oder gerade entbunden haben, kann auch die Drei-Monats-Spritze zur Verhütung zum Einsatz kommen .Sollte Ihre Familienplanung bereits abgeschlossen sein, kann im Einzelfall auch eine Sterilisation die Methode der Wahl sein. Gern erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen das für Sie passende Verhütungskonzept!